Das Sicherheits-Siegermodell
Einleitung
Wir schreiben das Jahr 2007, und Malware-Programme sind technisch ausgereifter als je zuvor. Viele von uns haben bereits aus erster Hand Erfahrungen mit Spyware, Viren, Internetwürmern und anderen Schadprogrammen gesammelt und vernünftigerweise die Entscheidung getroffen, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Malware ist inzwischen so verbreitet, dass selbst die wenigen Glücklichen, die bisher verschont geblieben sind, ernsthaft über Maßnahmen bezüglich ihrer Internetsicherheit nachdenken sollten. Sie benötigen ein zuverlässiges Programm, das so viele Risikobereiche wie möglich abdeckt und Ihre Sicherheit online schützt, ohne Sie dabei zu behindern.
Aber worauf sollten Sie Ihre Suche nach dieser Lösung konzentrieren – auf ein Antivirenprogramm, eine Firewall, eine komplette Sicherheitssuite oder etwas anderes? Das ist das Hauptthema dieses Artikels: wie man die beste Programmkombination zur Abwehr der aktuellen Sicherheitsgefahren auswählt. Er soll Ihnen dabei helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen, indem er Ihnen durch kurze Video-Vorführungen und einfache Beschreibungen zeigt, wie Malware-Infektionen heutzutage ablaufen und warum das Ihren Entscheidungsprozess beeinflussen sollte.
Die moderne Bedrohungslandschaft
Es ist kein Geheimnis, dass heutzutage zahlreiche Gefahren im Internet lauern. Beinahe täglich tauchen neue Bedrohungsarten auf, vorhandene Malware wird aufgerüstet und stellt weiterhin ein großes Risiko dar. Da die Anzahl der Malware-Autoren und auch ihr technischer Wissensstand immer höher werden, ist es für Sicherheitsfachleute immer schwieriger, mit ihnen Schritt zu halten. Die Lücke zwischen der Anzahl von Malware-Autoren und der Anzahl von Virenjägern wird immer größer und kann nicht allein durch Einfallsreichtum geschlossen werden. Aus bevölkerungsreichen Ländern wie China, Indien, Brasilien usw. vergrößern ganze Scharen von Hackern die weltweite Malware-Untergrundszene und erwerben schnell die Fähigkeiten, die man für einen in Massen verschickten Malware-Angriff braucht. In der herkömmlichen Anti-Malware-Forschung gibt es einfach nicht genug Personal, um jede einzelne Bedrohung zu analysieren, die diese Armeen neuer Malware-Autoren produzieren, und entsprechende Signaturen zu entwickeln.
Sicherheit in der Theorie
Grundsätzlich ist ein Computer zuverlässig gegen die meisten Bedrohungen geschützt, wenn die folgenden Grundlagen erfüllt sind:
- Proaktive Schutzelemente. Diese beinhalten Host Intrusion Prevention Systeme (HIPS) und artverwandte Aktivitätssperren, Verhaltensanalyse-Programme, Schutz-Tools für das Betriebssystem und Sperren gegen die Erweiterung von Berechtigungen sowie Firewalls und andere Lösungen, die präventiv Versuche von Malware bekämpfen, sich auf einem PC zu aktivieren oder auszubreiten.
- Reaktive Schutzelemente. Diese beinhalten die herkömmlichen Antiviren- und Anti-Spyware-Lösungen sowie andere signaturbasierte oder auf Heuristik beruhende Produkte.
- Ein grundlegendes Wissen über den sicheren Umgang mit dem Computer auf Seiten des Anwenders. Das umfasst unter anderem ein Grundwissen über die Schlüsselfunktion des Betriebssystems, darüber, wie Dateien und Programme interagieren, wie man Software auf dem aktuellsten Stand hält und welche Verhaltensweisen online sicher sind – Kenntnisse, die in Sicherheitsportalen wie diesem allgemein zur Verfügung stehen.
Lassen Sie uns diese Kernelemente etwas weiter ausführen.
- Proaktiver Schutz ist sicherlich keine Wunderwaffe – wie alle anderen Mittel ist er unter Umständen anfällig für kreative Umgehungstechniken. Er trägt jedoch dazu bei, Malware aufzuhalten, ohne dazu die exakten Identifizierungstechniken zu benötigen, die in reaktiven signaturbasierten Programmen verwendet werden. In der Praxis, wie Sie auch in den bald erscheinenden Video-Clips sehen können, kann proaktiver Schutz alleine bereits bis zu 80 % aller bösartigen Aktivitäten auf einem PC stoppen. Die Kehrseite der Medaille (und es gibt immer eine Kehrseite, da der Begriff Sicherheit im Grunde eine sich ständig ändernde Landschaft aus Kompromissen zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit darstellt) ist die erhebliche Anzahl von Warnmeldungen und Eingabeaufforderungen, die einen weniger erfahrenen Benutzer verunsichern können. Es ist daher nicht überraschend, dass die Hauptursache für ein Versagen des proaktiven Schutzes in einer falschen Reaktion des Anwenders liegt, entweder aus Unwissen oder aus einem trügerischen Sicherheitsgefühl des Anwenders angesichts eines wahren Trommelfeuers von Warnmeldungen, die häufig gar keine wirkliche Bedrohung anzeigen. Outpost Firewall Pro und Outpost Security Suite Pro nehmen sich dieses Problems durch das ImproveNet-System an, das basierend auf realen Daten automatisch für eine entsprechende Reaktion sorgt.
- Der reaktive Schutz ist noch nicht tot. Antiviren- und Anti-Spywareprogramme sind nach wie vor eine hervorragende Barriere gegen Malware. Sie sind das Mittel der Wahl, wenn Sie eine Infektion bekämpfen oder eine Datei vor der ersten Ausführung auf ihre Gültigkeit überprüfen möchten, und sie sind bei der Entdeckung vorhandener Bedrohungen natürlich äußerst zuverlässig. Es ist die wachsende Zahl neuer Bedrohungen, die die Wirksamkeit dieser traditionelleren Lösungen einschränkt. Aus diesem Grund greifen viele Anwender auf den Einsatz mehrerer unterschiedlicher Lösungen zurück – das kann jedoch die Systemleistung erheblich beeinträchtigen, ohne dabei unbedingt die Erkennungsquote zu erhöhen. Outpost Security Suite Pro ist eine einzigartige Kombination aus Antivren-/Anti-Spyware-Engine mit inkrementellem Scan, der für eine wirkungsvolle Durchführung nur minimale Systemressourcen benötigt.
- Ein grundlegendes Wissen über den sicheren Umgang mit Computern ist unverzichtbar. Man hört häufig, dass das beste Sicherheitstool Anwender seien, die ihre Computer intelligent benutzen, sich mit vorhandenen Sicherheitsrisiken auskennen und sich an Sicherheitsrichtlinien halten – das entspricht im Grunde der Wahrheit. Genauso wie jeder Handwerker gute Werkzeuge braucht, benötigt jedoch auch jeder Computeranwender Tools wie die oben beschriebenen, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.
Sicherheit in der Praxis
Wie bei anderen Dingen auch zeigt sich der tatsächliche Nutzen von Sicherheitsmaßnahmen erst dann, wenn man sie auch einsetzt, also haben wir die oben aufgeführten Theorien in Alltagssituationen auf die Probe gestellt. Mit einem System mit Windows XP und allen aktuellen Patches werden ganz normale Aktivitäten wie etwa eine Internetsuche nach interessanten neuen Digitalspielzeugen und Download und Installation verschiedener Programme ausgeführt. Wir haben auch mit dem Umgang mit Spam experimentiert. Jede Aktivität wird jeweils mit und ohne Sicherheitsmaßnahmen auf dem PC ausgeführt.
Video-Clips jeder dieser Aktivitäten können Sie hier auf einer speziellen Webseite sehen. Wir hoffen, dass dadurch anschaulich dargestellt wird, wie wichtig ein Schutz ist, der sowohl reaktiv (Antiviren-/Anti-Spyware-Schutz) als auch proaktiv (Hostschutz) arbeitet. Ihre Kommentare dazu können Sie uns gerne in unserem Blog hinterlassen!
|