Jugendschutzeinstellungen in Outpost Firewall Pro
Einleitung
Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie neigen dazu, sich in vielerlei Hinsicht Wissen zu verschaffen und nutzen dabei auch nicht vertrauenswürdige Quellen, wobei sie leicht auf Abwege geraten können.
Genau wie die reale Welt steckt auch das Internet für Kinder voller Gefahren, in die sie nur unter strenger elterlicher Aufsicht Einblick erhalten sollten. Leider ist es in der realen Welt einfacher, Kinder von diesen Gefahren fernzuhalten, als dies in einer virtuellen Umgebung möglich ist. Viele Websites und Online-Spiele locken Kinder von produktiven und sinnvollen Online-Aktivitäten weg. Es ist sehr wichtig, dass die Eltern wissen, dass es ganz einfache und dennoch leistungsfähige Tools gibt, mit denen Kinder geschützt werden können, während sie online sind.
Dieses Dokument enthält einen Überblick über die Anpassung von Outpost Firewall Pro, damit Kindern der Zugriff auf Websites mit nicht jugendfreien und anderen ungeeigneten Inhalten verwehrt wird.
Schritt eins – Erstellen von sichtbaren Inhalts- und Adresseinschränkungen für bestimmte Websites
Die Eltern können eine Reihe von Einschränkungen festlegen, um den Zugriff ihrer Kinder auf das Internet zu kontrollieren. Mithilfe des Inhalts-Pug-Ins von Outpost können Websites basierend auf Inhalten mit bestimmten Schlüsselwörtern gesperrt werden. Außerdem ist eine Sperrung von individuellen Websites basierend auf Stichwörtern im URL möglich.
Zahlreiche Optionen zur Kontrolle des Internetzugriffs:


Die Screenshots oben enthalten eine Beispielliste mit Wörtern und Wortfolgen, bei deren Aktivierung den Kindern der Zugriff auf Websites mit diesen Inhalten verweigert wird. In Outpost wird dies als Blockieren von Inhalten (bei Websites) und Blockieren von Adressen (bei URLs) bezeichnet.
Falls Ihr Kind nun versucht, auf eine Website zuzugreifen, auf die diese Schlagwörter zutreffen, wird eine Meldung angezeigt. Diese können Sie so anpassen, dass sie Ihren Erwartungen entspricht:
Zugriff auf explizite Inhalte und Online-Spiele blockiert:
Vor Anwendung der Regel

Nach Anwendung der Regel

Mit diesem praktischen und intuitiven Tool können Eltern ihre Kinder vor nicht geeigneten Web-Inhalten schützen.
Schritt zwei – Einschränken des Zugriffs von Kindern auf nicht geeignete Aktivitäten
Outpost kann so konfiguriert werden, dass sich die Zugriffsmöglichkeiten von Kindern auf Websites mit Inhalten für schulische Zwecke beschränken und sie dabei nicht durch Aktivitäten wie Online-Games abgelenkt werden können. Diese Option ist vor allem dann nützlich, wenn Sie abwesend sind oder Ihre Kinder aus einem anderen Grund nicht beaufsichtigen können. Möglich ist dies durch die Erstellung von bestimmten Zugriffsregeln für die jeweilige Anwendung (z. B. ein Web-Browser oder ein Spiel, für das der Internetzugriff zum Herstellen einer Verbindung zwischen den einzelnen Spielern erforderlich ist) für den Zeitraum, in dem Sie die Online-Aktivitäten Ihrer Kinder nicht direkt kontrollieren können (außerdem vertrauen Sie dabei nicht auf Ihren Babysitter, der selbst noch Teenager ist).
Technisch gesehen wird dieser Schutz durch eine Blockierung aller Internetverbindungen erreicht, die in Zusammenhang mit den Spielen Ihrer Kinder stehen. Sie können die Namen der jeweiligen Programmdateien herausfinden, indem Sie mithilfe des Log Viewers von Outpost die Statistiken der letzten Verbindungen überprüfen. Im unten angeführten Beispiel wird die Erstellung einer Regel verdeutlicht, um zu verhindern, dass Counter Strike Source (Komponente des Spiels „Half Life 2“) zwischen 9:00 und 19.00 Uhr eine Verbindung mit dem Internet herstellt.
- Öffnen Sie den Hauptbildschirm in Outpost, und drücken Sie die F2-Taste, um das Dialogfeld „Optionen“ anzuzeigen.
- Wählen Sie die Registerkarte „Anwendung“. Falls zuvor schon einmal auf das Spiel (Programmname: hl2.exe) zugegriffen wurde, finden Sie dieses in der Programmliste im Fenster „Anwendung“. Ist dies nicht der Fall, können Sie die Anwendung manuell hinzufügen und die entsprechenden Einstellungen übernehmen.
- Ändern Sie die vorhandene oder neu erstellte Regel für hl2.exe so, dass der Zugriff auf dieses Programm an Wochentagen zwischen 9:00 und 19:00 Uhr nicht möglich ist. Priorisieren Sie diese Regel gegenüber allen anderen Regeln für dieses Programm, und klicken Sie in allen darauf folgenden Dialogfeldern auf „OK“. Im folgenden Screenshot wird der Vorgang veranschaulicht:
Erstellen von zeitbasierten Zugriffseinschränkungen für Half Life 2:

Nachdem diese Regel erstellt und übernommen wurde, ist der Zugriff auf das Spiel in dem angegebenen Zeitraum nicht möglich. Nach 19:00 Uhr ist es jedoch uneingeschränkt verfügbar. Sie können basierend auf einer Vielzahl von unterschiedlichen Variablen eine beliebige Anzahl von benutzerdefinierten Regeln für sämtliche Programme auf Ihrem Computer erstellen.
Das folgende Beispiel zeigt eine „Vorher-Nachher“-Ansicht des Bildschirms, wenn ein Benutzer nach Aktivierung einer entsprechenden Regel versucht, mithilfe des Webbrowsers Firefox auf die Disney-Website zuzugreifen.
Vor Anwendung der Regel

Nach Anwendung der Regel

Zeitbasierte Zugriffseinschränkungen stellen eine effiziente Möglichkeit dar, um den Zugriff Ihrer Kinder auf das Internet zu einer beliebigen Tageszeit zu kontrollieren.
Zusammenfassung
Da Kinder von Natur aus neugierig sind und dies auch immer so bleiben wird, benötigen die Eltern beim Kontrollieren der Online-Aktivitäten ihrer Kinder Unterstützung. Mit Firewall Pro von Outpost können sich Eltern sicher sein, dass ihre Kinder das Internet nur für beabsichtigte Zwecke nutzen können und vor nicht jugendfreien und anderen für sie nicht geeigneten Inhalten geschützt werden. |