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ImproveNet wurde in Outpost Firewall Pro 3.5 eingeführt, um durch Sammlung, Genehmigung und Zurückverteilung allgemein verwendeter Regelsätze unter Outpost-Benutzern den Anwendern Zeit zu sparen und zusätzliche Sicherheit zu bieten.

In Outpost 4.0 sammelt ImproveNet auf lokaler Computerebene Informationen darüber, wie Programme miteinander kommunizieren. Diese neuen lokalen Regeln werden für ImproveNet-Abonnenten automatisch aktualisiert und dazu benutzt, zwischen sicheren und unsicheren Aktivitäten zu unterscheiden. Dieser Ansatz bietet ein neues Maß an Sicherheit bei lokalen Prozessen.


Abbildung 1

ImproveNet 3.5

Wie Abbildung 1 zeigt, wirken sich die Regeln, die die Anwender mit ihrer ImproveNet-Mitgliedschaft erhalten, auf ein- und ausgehenden Datenverkehr und ein- und ausgehende Verbindungen aus. So funktioniert es in Outpost Firewall Pro v3.51.


 Abbildung 2

ImproveNet 4.0

Wie Abbildung 2 zeigt, erhalten die Anwender mit Outpost Firewall Pro v4.0 eine zusätzliche Schutzebene. Zusätzlich zur bereits vorhandenen Abdeckung werden auch Interaktionen zwischen Programmen innerhalb des Computers durch an ImproveNet-Abonnenten verteilte Sicherheitsregeln kontrolliert.

Während sich die Bedrohung erhöht, tut das auch die Komplexität der Firewall

Das schnelle Wachstum der Internetnutzung, das durch die steigende Anzahl von Online-Anwendern bewiesen wird, die immer höheren Verbindungsgeschwindigkeiten und die Ausbreitung von internetfähigen Diensten und Plattformen haben leider nicht nur gute Seiten. Hacker und andere Schadprogramm-Entwickler haben eine Brutstätte für internetbasierte Angriffe geschaffen, die auf vertrauliche Daten, die Computerleistung und die Integrität von Computernetzwerken abzielen. Nicht behobene Sicherheitslücken und das Fehlen von rechtzeitigen Sicherheitsupdates tragen dazu bei, dass Sicherheitsprobleme immer mehr zunehmen.

Software-Firewalls dienen als zuverlässige Abwehrmaßnahme gegen Hackerangriffe, weil sie den Hostcomputer mit einem virtuellen Schutzschild umgeben, bösartige oder unzulässige Internetkommunikation von und zu einem System verhindern und es so vor Hackerangriffen und dem Eindringen von Schadprogrammen schützen. Während ein Antivirenprogramm durch das Entdecken und Entfernen eines Virus vom Computer reaktiv handelt, ist eine Firewall so konzipiert, dass sie proaktiv funktioniert und den Virus durch ständige Überwachung aller Verbindungsaktivitäten und das Blockieren nicht erlaubter Datenpakete davon abhält, überhaupt erst auf den Computer zu gelangen.

Wegen ihrer relativ hohen Komplexität und technischen Ausgereiftheit verlangen Firewalls oft ein hohes Maß an technischem Wissen vom Benutzer, um so konfiguriert zu werden, dass ein Höchstmaß an Schutz erreicht wird. Während die Vorgehensweise von Antivirenprogrammen direkter ist – im Prinzip erhält man eine Datei und stellt sicher, dass sie virenfrei ist, indem man sie mit einem Virenscanner überprüft – benötigen Firewalls Eingaben von Ihnen, um zu "wissen“, ob eine bestimmte Art von Internetzugriff oder Netzwerkaktivität zulässig ist.

Unerfahrene Benutzer sind von den Eingabeaufforderungen der Firewalls am meisten betroffen, da sie als Anfänger nicht wissen, wie sie darauf reagieren sollen. Woher sollen sie wissen, ob es normal ist, dass das Programm "iexplore.exe" über Port 80 eines HTTP-Protokolls Zugriff zum Internet verlangt? Nachdem sie noch einige Male mit ähnlichen Fragen konfrontiert wurden, geben sie die Benutzung einer Firewall vermutlich ganz auf oder erlauben die Verbindung einfach, ohne erst darüber nachzudenken. Das ist natürlich keine gute Lösung.

Erschwert wird dieses Problem für alle Benutzer, nicht nur für Anfänger, durch die große Anzahl von Anwendungen, die heutzutage Zugriff zum Internet verlangen. Als Folge davon können selbst erfahrene Anwender schließlich mit einem falsch konfigurierten System und beeinträchtigter Computersicherheit dastehen. Ob nun die Zeit fehlt, die korrekten Zugangsparameter herauszufinden oder ob es nur an verfügbaren Informationen mangelt, Anwender brauchen Hilfe dabei, ihre Firewall-Konfiguration so sicher wie möglich zu machen, ohne dabei ihre Online-Aktivitäten zu behindern.

Agnitum hat die Notwendigkeit erkannt, den Benutzern einen einfacheren und zuverlässigeren Weg zu bieten, ihre Firewalls korrekter und damit auch sicherer zu konfigurieren. Das Ergebnis war die Entwicklung von ImproveNet, einem System, das nicht nur einen Großteil der Firewall-Konfiguration nach dem Ermessen unserer eigenen Sicherheitsexperten automatisiert, sondern ebenso die Verteilung dieser Konfigurationen an die teilnehmenden Anwender.

 

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